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      <title>MappedUp.com tag RSS (biography)</title>
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      <pubDate>Wed, 09 Jul 2008 04:01:40 +0200</pubDate>
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          <author><![CDATA[Weasel Spfld Motorcycle Biographies, Willard, United States]]></author>
          <title><![CDATA[El Butche's Bikeography]]></title>
          <pubDate>Wed, 13 Feb 2008 23:45:57 +0100</pubDate>
          <description><![CDATA[All right here we begin...so sit tight...and remember Dixie is a jockey shift.]]></description>
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          <author><![CDATA[biografien-news, Wiesbaden, Germany]]></author>
          <title><![CDATA[Juliana von L&#252;ttich bereicherte das Kirchenjahr um den Fronleichnamstag]]></title>
          <pubDate>Sun, 22 Jun 2008 13:23:17 +0200</pubDate>
          <description><![CDATA[Leseprobe aus der CD-ROM "Superfrauen: 14 B&#252;cher auf einer CD-ROM" von Ernst Probst:<br />
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Einen Ehrenplatz in der Geschichte der katholischen Kirche eroberte sich die heilige Juliana von L&#252;ttich (um 1192&#8211;1258) als Initiatorin des Fronleichnamstages. Noch zu ihren Lebzeiten wurde 1246 das Fronleichnamsfest erstmals in L&#252;ttich begangen. Sechs Jahre nach Julianas Tod ist Fronleichnam 1264 in das Kirchenjahr eingef&#252;hrt worden. Den Gedenktag der Heiligen begeht man am 5. April.<br />
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Juliana wurde um 1192 in R&#233;tinne bei L&#252;ttich (Belgien) geboren. Ihren Vornamen d&#252;rfte sie nach der fr&#252;hchristlichen M&#228;rtyrerin Juliana aus Nikomedien erhalten haben. Bereits im Alter von f&#252;nf Jahren verlor sie die Mutter und den Vater. Danach gab man sie in die Obhut des Klosters der Augustinerchorfrauen am Mont Cornillon (Kornelienberg), wo eine Schwester auf dem Wirtschaftshof sie betreute. <br />
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Das M&#228;dchen erhielt keinen regelm&#228;&#223;igen Unterricht, zeigte sich jedoch sehr interessiert und suchte oft die Klosterbibliothek auf, um dort alte Pergamentb&#228;nde zu studieren. Mit gro&#223;em Flei&#223; lernte Juliana das Lesen und Schreiben und sogar die lateinische Sprache. Ihre Lieblingslekt&#252;re waren die Schriften des heiligen Augustinus und des heiligen Bernhard.<br />
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Die Schwestern im Kloster am Mont Cornillon nahmen die lernbegierige Juliana bald als Nonne in ihre Gemeinschaft auf. Sie war vom heiligen Sakrament der Eucharistie (heilige Kommunion) fasziniert und kniete oft stundenlang vor dem Tabernakel, in dem das Allerheiligste aufbewahrt wurde, wobei die ganze Welt um sie versank.<br />
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Jeden Tag nahm Juliana aus Ehrfurcht vor dem Sakrament der Eucharistie mit Erlaubnis ihrer Oberin bis zum Abendbrot keine Nahrung zu sich. Wenn es nach ihr gegangen w&#228;re, h&#228;tte sie nur von der heiligen Hostie gelebt, doch dies wurde ihr verboten. Dank ihrer mystischen Verbundenheit mit Christus sp&#252;rte sie sofort, ob in einer Kirche das Allerheiligste vorhanden war oder nicht.<br />
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Im Alter von 16 Jahren hatte Juliana vor dem Tabernakel eine Vision, bei der sie mehrfach hintereinander einen leuchtenden Mond sah, der am Rand eine dunkle Stelle aufwies. Laut der &#220;berlieferung hat Christus ihr offenbart, der Mond stelle das Kirchenjahr dar und die dunkle Stelle symbolisiere, dass noch ein Dank- und S&#252;hnefest fehle, n&#228;mlich ein besonderes Fest zu Ehren des heiligsten Altarsakraments. Sie sei dazu auserkoren, das Kirchenjahr um dieses Fest zu bereichern.<br />
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Jahrelang h&#252;tete Juliana das Geheimnis ihrer Vision. Erst als man sie 1230 zur Oberin des Klosters w&#228;hlte, berichtete sie von ihrem g&#246;ttlichen Auftrag. Dabei erntete sie sofort starken Widerspruch. Die kirchlichen Beh&#246;rden reagierten abwartend, die Bev&#246;lkerung betrachtete sie als schw&#228;rmerische Betschwester. Das absch&#228;tzige Gerede &#252;ber sie und b&#246;swillige Anschuldigungen machten ihr schwer zu schaffen.<br />
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Als Juliana wegen ihrer Strenge als Oberin von ihren Mitschwestern vertrieben wurde, verlie&#223; sie mit wenigen Getreuen das Kloster und f&#252;hrte fortan als Verbannte ein unstetes Wanderleben. Manchmal fand sie in anderen Kl&#246;stern Aufnahme, doch auch dort vertrieb man sie nach Nachstellungen ihrer Gegner. <br />
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Lediglich ihr Beichtvater und der L&#252;tticher Erzdiakon Jakob von Troyes, der sp&#228;tere Papst Urban IV. (um 1200&#8211;1264), hielten treu zu Juliana. Ab 1248 lebte sie als Reklusin in einer Klause an der Kirche in Fosses bei Namur. Als Reklusin gilt ein Mensch, der sich f&#252;r eine bestimmte Zeit in eine Zelle einschlie&#223;t oder einmauern l&#228;sst, um fortan nur noch Gott zu dienen. <br />
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Am 5. April 1258 starb Juliana von L&#252;ttich in Fosses bei Namur. Man beerdigte sie in der ehemaligen Zisterzienserabtei Villers-en-Brabant zwischen Br&#252;ssel und Namur. <br />
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Sechs Jahre nach Julianas von L&#252;ttich Tod wurde 1264 das Fronleichnamsfest von Papst Urban IV. als Bestandteil des Kirchenjahres festgelegt. Fronleichnam (Fron = Herren, Leichnam = lebender Leib) sollte das Abendmahlsged&#228;chtnis des Gr&#252;ndonnerstags unter &#246;sterlich-freudigem Vorzeichen wiederaufgreifen. Deshalb wurde es auf den ersten freien Donnerstag nach Abschluss der 50-t&#228;gigen Osterfeier, das hei&#223;t am Donnerstag nach dem Dreifaltigkeitsfest, angesetzt. <br />
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Beim Fronleichnamsfest wird die &#8222;in Fleisch und Blut Jesu&#8220; verwandelte Hostie in einer Monstranz feierlich unter Gesang und Gebet durch die Stra&#223;en getragen. An vier Stationen (&#8222;Alt&#228;ren) h&#228;lt man an, verliest das Evangelium, spricht F&#252;rbitten und spendet den Segen.<br />
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An die Initiatorin des Fronleichnamsfestes erinnert der Name der Genossenschaft der &#8222;Apostolinnen des heiligsten Altarsakramentes&#8220; in Belgien, die sich auch als &#8222;Damen von der heiligen Juliana&#8220; bezeichnen. Auf Kunstwerken wird Juliana als Augustinerin oder Zisterzienserin abgebildet. Zahlreiche Darstellungen zeigen sie in Anbetung vor dem Altarsakrament und nehmen auf das Fronleichnamsfest Bezug.<br />
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          <link><![CDATA[http://biografien-news.blog.de/2008/05/22/juliana-von-luttich-bereicherte-das-kirc-4205869]]></link>
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